kinderaugen  .  Christian Dorninger   * A-4232 Hagenberg . Weingarten 5   ' ++43 (0) 7236 2794   :  christus@kinderaugen.at   www.kinderaugen.at

 

NEUES VON DER „FLÜCHTLINGSARBEIT“ AUS TIROL

 

 

 

 

 

verstehen und handeln – Gold, Baumwolle, Finanz- bzw. Gesellschaftskrise

Der Geldtransfer in die Wohlstandsländer

Wo landen Bodenschätze z.B. Gold aus Afrika? 3 % des Wertes bleiben im Land, 97 % gehen in den Westen (z.B. in die Schweiz). Und wer zahlt die Kredite zurück? – auch die Afrikaner – an Weltbank etc. Die Baumwolle produzierenden Länder des Südens bekommen keinen gerechten Preis, weil der Westen seine Baumwollhersteller mit Milliarden stützt (wie bei vielen Produkten). Das sind unter anderem Fluchtgründe für Menschen der ausgebeuteten Welt. Diese Verteilungsproblematik (Finanzkrise?) ist es letztlich, die den Menschen die Lebensgrundlagen rauben (Globalisierung, Turbokapitalismus, Raubbau, …). Wen wundert es, wenn diese Menschen zur so genannten „entwickelten“ Welt dann sagen: „Wenn ihr nicht endlich eine gerechte Lösung findet, dann werden wir in noch verstärktem Maße zu euch kommen. Und wenn ihr noch so hohe Mauern baut, wir werden sie überklettern.“

Im Leben möglichst viel anhäufen

– anstatt gut leben und anderen dabei nützen zu wollen – fragwürdiger Erfolg.

„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und

dem Maß unserer Menschlichkeit“ (Martin Luther King).

Die „notleidenden“ Banken werden nun weltweit mit tausenden Milliarden Euros für ihre Misswirtschaft „unterstützt“. Die Nutznießer und Verursacher der Schuldenkatastrophe der so genannten „Dritten Welt“. Nur ein Bruchteil davon wäre notwendig, um alle Menschenkinder mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Jahrzehntelanger Strukturwandel der Wirtschaft, Insolvenzen, Verlagerungen von Unternehmen, Globalisierung, Gewinnmaximierung, Fusionen, Arbeitslosigkeit, soziale Probleme … Nach dem Motto: Hinter uns die Sintflut. Das ist das Herrschaftssystem unseres Geldes, die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung. Das nenne ich Skrupellosigkeit und Arroganz zur Potenz. Diese so genannte Finanzkrise ist eine Gesellschaftskrise, die jeden einzelnen von uns betrifft. Angst verhindert Veränderung. Es ist aber unausweichlich, wenn wir unverändert weitermachen, dass die Barbarei auf dieser Welt weiter zunimmt – zwischen Staaten, Rassen, Religionen und Menschen aller Schichten. Die letzte große Weltwirtschaftskrise und der daraus hervorgegangene Faschismus führten bekanntlich zum Zweiten Weltkrieg.

 

 

Sind wir weltfremde Träumer? – Keineswegs!

Nun wird das Verborgene sichtbar – unter der „geordneten“ Oberfläche des „Lebens in Lüge“ besteht die Veränderungsmöglichkeit der Wahrheit gegenüber aufgeschlossener zu werden. Gewaltlosigkeit bedeutet dabei keineswegs Ablehnung jeglicher Konfrontation mit dem Bösen. Veränderung geht von initiativen und eigenverantwortlichen Menschen aus. Mut und Zivilcourage, von Mensch zu Mensch.

Ich hab’ ein zärtliches Gefühl für jeden, der sich zu träumen traut!

 

 

 

FLUCHT – WEGE DER HOFFNUNG

Schlagzeilen und Kurznachrichten aus „Schobesberger News“ – Tirol

 

Hunger und Durst unter Afghanen

D., A. und S. sind alle in einem Flüchtlingsheim in Tirol. Einer von ihnen wurde von seiner Familie verstoßen, weil er den christlichen Glauben gar nicht so schlecht fand. Ein anderer von ihnen verlor seinen Vater als er 13 war und konnte selbst dem Tod nur knapp entrinnen, weil seine ganze Familie „ausgelöscht“ werden sollte. Auf der Flucht wollte er sich das Leben nehmen …

So oder ähnlich dramatisch sind viele Geschichten von Flüchtlingen …

 

Flüchtlingskinder spielen „Josef und seine Brüder“

Wie in den letzten beiden Jahren gab es auch diesen Sommer wieder das Kinder-Sommerfest im Flüchtlingsheim Innsbruck/Rossau.

 

Taufe am Baggersee bei Innsbruck

Es war die Taufe von vier Flüchtlingen aus Afghanistan, die einen Flüchtlingsbetreuer sehr nachdenklich werden ließen. Ihre Hauptaussage: „Das alte Leben ist begraben, jetzt dürfen wir ein neues Leben mit Christus beginnen!“

 

Neu im Team

Debbie und Hamid sind von ihrem Reisedienst aus Kanada gut zurückgekehrt und werden im Team um Werner und Lisa mitarbeiten. Hamid spricht vier Sprachen, was sehr hilfreich für die Kommunikation ist. Auch eine aussichtsreiche Kandidatin (Katy) aus England könnte bald ein neues Teammitglied sein. Sie ist in Honkong geboren, verheiratet und spricht mehrere Sprachen.

 

Filmprojekt

Eine Familie aus Atlanta hat diesen Sommer die Flüchtlingsarbeit von Familie Schobesberger gefilmt. Aus dem umfangreichen Filmmaterial soll nun ein Kurzfilm produziert werden.

 

Sommercamp

8 Kinder konnten dieses Jahr daran teilnehmen. Anna aus Kirgisien nahm an einem Bibelkurs teil.

 

Isoliertes Flüchtlingsheim in „luftiger Höhe“

Werner und Team besuchten im Juni ein Flüchtlingsheim auf 1.500 m Seehöhe. Sie hatten ca. 30 Jesus-DVDs in mehreren Sprachen dabei, die ihnen die Flüchtlinge regelrecht aus den Händen rissen.

 

Vor sicherem Tod bewahrt

Wir sind dankbar, dass M. aus dem Iran eine Asylchance bekommen hat. Er hätte abgeschoben werden sollen, was seinen sicheren Tod im Iran bedeutet hätte, da er Christ geworden ist.

 

Projekt 31:20

Begegnung mit Nöten der hungernden Flüchtlingskinder in Uganda.

 

Und da wäre noch …

Bosnien, Osteuropa, Naher Osten, Familie, …

 

„Hört nie auf, zu bitten und zu beten! Gottes Heiliger Geist wird euch dabei leiten.

Bleibt wach und bereit. Bittet Gott inständig für alle Christen in der Welt!“

(Epheser 6,18)

 

JJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJJ

kinderaugen Projekt-Nr. 20022

Spendenkonto: Sparkasse                 Bankleitzahl: 20331               Kontonummer: 300-302585