kinderaugen  .  Christian Dorninger   * A-4232 Hagenberg . Weingarten 5   ' ++43 (0) 7236 2794   :  christus@kinderaugen.at   www.kinderaugen.at

 

NEUES VON DER „FLÜCHTLINGSARBEIT“ AUS TIROL

 

 

 

 

Liebe Mitmenschen!

Unser gemeinsamer Lebensraum ERDE

Paradoxe FEHLINVESTITION: Die Industriestaaten geben bereits mehr Geld für die Abschottung ihrer Grenzen aus, als für Entwicklung, Hilfe und Zusammenarbeit. Würden wir, die „überentwickelte“ Welt, unsere Rüstungs- und Kriegsmilliarden in die „unterentwickelte“ Welt (so genannte „Dritte“) für menschengerechte und -würdige Lebensbedingungen investieren, könnte dem Terror bald  – zumindest teilweise – die Grundlage entzogen werden, nämlich die Aussichtslosigkeit der Menschen, dem Elend zu entfliehen. Und ein regelmäßig geleisteter, geringer Teil unseres Einkommens, eingebunden in sinnvolle und überschaubare Projekte, trägt ebenfalls maßgeblich bei zur Entwicklung EINER gemeinsamen WELT.

Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem Herrn … (Sprüche 19,17).

 

„Highlights“ der Flüchtlingsarbeit von Familie Schobesberger:

Debbie, ausgebildete Flüchtlingstherapeutin für Kinder, hat sich als neues Teammitglied gut eingefügt.

Auch Bibeln, Evangelien, Kinderliteratur, etc. konnten in insgesamt 12 verschiedenen Sprachen verteilt werden.

Nationen: Afghanistan, Armenien, Irak, Iran, Kolumbien, …

Kompetente Unterstützung seitens der Tiroler Landesregierung.

Ein gläubig gewordener Iraner, besucht neben seiner Arbeit auch eine Bibelschule.

 

Gefangenenbetreuung: Wir wollten schon immer ins Gefängnis kommen; natürlich nur zu dem Zweck, Gottes Wort hineinzubringen. Es ist gar nicht so einfach eine Visite bei Schubhäftlingen machen zu dürfen. Doch Gott führte es so, dass Isabel aus Kolumbien besucht werden konnte. Als sie von uns eine Bibel überreicht bekam, weinte sie und umarmte diese als ihren kostbaren Schatz. Durch sie entsteht bereits ein Bibelkreis im Gefängnis.

 

Ausblick: Vom 12. Juni bis 5. Juli 2004 werden Leute aus England, Finnland und Korea (die eine Bibelschule in Holland absolvieren) einen Einsatz unter den Flüchtlingen machen.

 

Bitte um weiteres Mittragen und Gebet für unsere Anliegen und Aufgaben.

 

Das rechte Verhältnis zu den Mitmenschen erwächst aus dem rechten Verhältnis zu GOTT und zu sich selbst!

Jesus Christus spricht (Matthäus 7,12):

„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“

Oft fragen sich die Menschen: „Wer ist mein Nächster?“ Die Antwort lautet: „Wer die Not anderer sieht und hilft, der wird ihr ‚Nächster’!“ Eigentlich müsste die „Goldene Regel“ für alle Menschen plausibel sein. Diese Forderung müsste allen einleuchten, ob sie an GOTT glauben oder nicht. Wahre Humanität müsste sich eigentlich von selbst verstehen. Aber was „eigentlich“ so sein „müsste“, ist es in Wirklichkeit oft nicht. Obwohl es „einleuchten müsste“, dass der Altruismus (d.h. das Eintreten für andere) der „bessere“ Egoismus ist, der das Gute für sich und andere bewirkt, verweigert sich der tatsächliche Egoismus der Menschen so oft dieser Einsicht. So bleibt die Frage nach GOTT und Seinem guten Willen für uns letztlich doch Anstoß und Kraftquelle zur wahren Menschlichkeit. Erst wenn Menschen aufeinander eingehen, die Not anderer wahrnehmen und sich selbst für die Hilfe anderer öffnen, können wir behaupten dies ernst zu nehmen. Wenn wir anderen das zukommen lassen, was wir auch für uns erwarten, dann würde wirkliche „Menschlichkeit“ herrschen und die soziale Frage wäre gelöst.

Weniger Elend auf dieser Welt hilft uns allen.

Das Gebot GOTTES ist es, dass wir das Lebensrecht und den Lebensraum der Mitmenschen achten!

(vgl. 3. Mose 19,33; Psalm 41,2; Matthäus 7,2b; Matthäus 22,37.39; Lukas 6,36; Römer 13,9b-11a)

Das Evangelium von JESUS CHRISTUS bewirkt soziale Veränderung

– mehr als alle Anstrengungen der Welt zusammen.

 

Betende Hände müssen sich in helfende Hände verwandeln,

damit dann andere bettelnde und leere Hände sich in betende verwandeln. (vgl. 2. Korinther 9,12)

 

MitMenschen – mitarbeiten – mitbeten – mitfinanzieren

 
Herzliche Segenswünsche


Christian Dorninger                                                       Freundesbrief 20022.3                                            Hagenberg, Frühling  2004
MISSION - VISION - MENSCH

 

                 vielleicht verändern wir ansichten

Wenn aber GOTT ausgeklammert bleibt, nützen selbst ideale Lebensbedingungen nicht viel

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kinderaugen Projekt-Nr. 20022

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