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NEUES VON DER „FLÜCHTLINGSARBEIT“ AUS TIROL

 

 

 

 

 

Familie Schobesberger „Update“
Lisas letzte Untersuchungen im März und September waren sehr positiv und das brachte große Erleichterung. Keine Krebszellen waren nachgewachsen! Danke für all eure Gebete! Sie sind auch sehr dankbar, dass sich Benjamin (1. Klasse) in der Elementary School gut eingelebt hat. Sara (3. Klasse) kann schon super in beiden Sprachen lesen. Sie sind sehr stolz auf beide Kinder. Im Sommer waren sie 2 Monate in den USA auf Reisedienst und hatten viel Ermutigung für die weitere Arbeit unter den Flüchtlingen erfahren. Es ist schön, wie vielen Flüchtlingen sie in diesem Jahr wieder ganz praktisch durch Kleidung, Möbel, Behördengänge, Zahnersatz etc. helfen konnten. Danke für ihre Unterstützung! Familie Schobesberger freut sich auch über die österreichweite Ausbreitung der Arbeit und die kommende Konferenz über Migration und Integration in Graz. Werner nahm auch im mittleren Osten auf einer Konferenz für Flüchtlingsarbeit teil, konnte aktuelle Berichte hören und neue Motivation gewinnen. Im Juli 2011 planen Schobesbergers nach Linz zu übersiedeln, um dort eine neue Arbeit unter Flüchtlingen zu beginnen. Sie werden auch dort mit International Teams zusammenarbeiten.

Das Wunder
Abdul und Khalil werden nie vergessen wie wunderbar Gott sie vor einer Abschiebung nach Afghanistan bewahrt hat. In Österreich sind sie Christen geworden, und nach der Beendigung ihres Asylverfahrens in Österreich sind sie nach England weitergereist. Dort in Schubhaft gekommen, lernten sie viel über den christlichen Glauben durch Mithäftlinge, die zweimal am Tag mit ihnen Gottesdienst feierten. Andere Moslems wollten sie daraufhin im Abschiebezentrum töten. Viele beteten für sie. Besonders, dass Gott die Herzen der Richter ändern würde. Kurz bevor Abdul abgeschoben wurde, kam ein Beamter auf ihn zu und sagte: „Abdul, Gott hat dein Gebet erhört, du darfst zurück in deine Zelle. Du wirst nicht abgeschoben.“ Beide kamen frei. Wir freuen uns, dass Abdul und Khalil sich im November in einer Londoner Baptistengemeinde taufen ließen. Das Wunder ist, dass zudem beide ihr Aufenthaltsrecht in England bekommen haben! Jetzt suchen sie Arbeit und teilen eine kleine Wohnung. Werner wird sie im Dezember besuchen.

Gott hört
Im Juni lernte Werner K. aus Mali kennen. K. war ein Hirte, er wurde von der Malischen Polizei brutal zusammengeschlagen und gefoltert, da sie ihn für einen Verdächtigen hielten. Er war gelähmt und die Polizei brachte ihn ins Krankenhaus. Dort wurde er operiert und bekam 5 Schrauben und ein Gitter in die Halswirbelsäule. Nach eineinhalb Monaten spürte er seine Füße wieder, und ein Freund half ihm aus dem Krankenhaus zu fliehen, um nicht ungerechter Weise ins Gefängnis zu kommen. Ab da begann die Flucht und Schlepper brachten ihn nach Österreich. K. wuchs als Moslem auf, aber sah, dass im Islam keine Liebe war. Er entschied sich nicht mehr in die Moschee zu gehen, was ihm Probleme brachte. Er betete in Mali zu Gott, dass er Menschen treffe, die ihm das Licht zeigen. Als Werner ihn das erste Mal im Flüchtlingsheim traf, wusste K. in seinem Herzen, dass Gott in diesem Augenblick sein Gebet erhörte. K. ist bald darauf Christ geworden und ließ sich im Baggersee taufen. Werner fragte ihn, wie er ihn denn nennen sollte, da er mehrere Namen hatte. Er sagte: „Sag Samuel zu mir. Diesen Namen gab mir in Mali ein Tierarzt aus Nordirland.“ Werner fragte ihn, ob er denn weiß was Samuel bedeutet. Er sagte: „Nein!“ Werner sagte: „Gott hört.“ K. antwortete: „Wowh!“

15 Kinder auf Sommercamps
Es war großartig wie sich die Gemeinden dafür einsetzten, dass 15 Flüchtlingskinder an Englisch Camps und Kindercamps teilnehmen konnten. Über 4000 Euro wurden dafür gespendet. Alle Kinder hatten riesigen Spaß daran und für viele wurde es einer der schönsten Momente ihres Lebens. Einige nehmen jetzt weiter regelmäßig am Jungschar- und Teenie-Programm teil.

Innsbruck Stadt der Hoffnung
Verschiedene Gemeinden und Werke haben sich in Innsbruck im Verein „Innsbruck Stadt der Hoffnung“ zusammengeschlossen, um in verschiedenen Bereichen den Menschen praktisch mit Gottes Liebe zu dienen. Die Idee, so sagten die Leiter, kam durch die langjährige Flüchtlingsarbeit der Familie Schobesberger. So entstanden verschiedene Arbeitsgruppen: Jugend, Gefängnis, Obdachlose und auch eine für Flüchtlinge. Das ist ein weiterer Grund, dass Familie Schobesberger es an der Zeit gekommen sieht eine neue Arbeit in Linz zu beginnen und die Arbeit in Tirol zu übergeben. Sie freuen sich sehr darüber.

Bei einem Kind Gottes hat die Gleichgültigkeit keinen Platz mehr im Herzen!

 

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kinderaugen Projekt-Nr. 20022

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