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NEUES VOM „HAUS DER HOFFNUNG“ AUS RUMÄNIEN

 

Familie Moldovan
Ein kleiner Einblick in unseren Alltag. Vieles ist auch in diesem Jahr geschehen. Schönes, Erfreuliches, aber auch weniger Schönes, Trauriges. Doch was auch passiert ist, überall durften wir Gottes Hand spüren, die uns getragen hat und uns bewahrte, bis auf den heutigen Tag.

Es gab auch bei uns in der Familie eine größere Veränderung. Im Februar wurde unser viertes Kind geboren, eine Miriam Ashley. Es war eine große Umstellung für uns, aber auch eine große Freude. Im Herbst letzten Jahres haben wir auch N. in unsere Familie aufgenommen. So ist nun unsere eigene Kinderschar auf 5 Kinder angewachsen. Es ist eine große Herausforderung für uns das alles zu managen, neben der Arbeit im Kinderheim und den viele Aufgaben, die sich damit stellen. Doch haben wir einen großen Gott auf unserer Seite, den wir um Hilfe bitten dürfen. Wenn unsere Kraft und Weisheit aus sind, dürfen wir Ihn anrufen und Er hilft gerne, das haben wir bis auf den heutigen Tag erfahren und vertrauen Ihm auch in Zukunft.

Sportplatz
Der Sportplatz wurde mit künstlichem Rasen verlegt und dann ganz fertig gestellt. Unsere Kids, die nun nicht nur am Tag, sondern auch am Abend mit Flutlicht noch kicken können (oder zumindest versuchen den Ball zu treffen) und die Jugendlichen aus dem Dorf und der Umgebung, die schon toll kicken können und auch Volleyball und Tennis spielen, sind ganz begeistert von dem Sportplatz. Ein großer Dank an viele Spender, die uns dabei so toll unterstützt haben und auch an die Firma Henkel, durch deren Spende der Sportplatz ganz fertig gestellt werden konnte.

Mutter-Kind-Zentrum
Zwei Mütter haben uns in diesem Jahr verlassen und wieder Boden unter den Füßen bekommen. Wir sind dankbar dafür, auch wenn wir uns wünschen, sie hätten Jesus schon angenommen. Aber der Same ist gestreut und das ist wichtig und wir beten, dass er auch aufgeht. Mit Oana, einer der beiden Mütter, stehen wir noch immer in engem Kontakt. Sie hilft uns im Haus, beim Putzen und alles in Ordnung zu halten. Auch besuchen wir sie und ermutigen sie immer wieder, wenn es für sie schwer ist. So kommen wir auch immer wieder ins Gespräch über den Glauben und den Herrn Jesus. Wir dürfen weiter für sie beten. Simona zog bei uns im Frühling mit ihren drei Kindern ein. Sie hat viele Probleme und macht sich auch selber viele. Ihr Leben ist, kurz gesagt, ein Chaos. Mit Gottes Hilfe und Weisheit versuchen wir zusammen mit ihr das Chaos zu entwirren und sie wieder aufzubauen. Teilweise gelingt es, dann gibt es wieder Rückschläge. Doch wir sind zuversichtlich, dass es nur besser werden kann und sie auch mal einsichtig wird in manchen Bereichen. Bitte betet für sie!!

Kinder, Kinder
Wir haben nun seit Herbst Schulanfänger dabei und noch mehr Kindergartenkinder. Insgesamt besuchen nun 5 Kinder den Kindergarten und 2 sind Schulanfänger. Nur noch ein kleiner F. ist am Vormittag zu Hause. Im Mutter-Kind-Zentrum ist auch ein Mädchen dabei, die nun die Schule begonnen hat, eine besucht den Kindergarten und ein kleines Mädchen ist noch zu Hause. Wenn die Mutter in der Arbeit ist, sind die Kinder bei uns im Haus, zusammen mit unseren 7 Buben. Ja, wir haben nun nur noch Buben bei uns, seit im Sommer I. zu ihren Adoptiveltern ging. Eine richtige Rasselbande. Durch einen Programmwechsel bei den Frauen, ist nun viel mehr Zeit am Nachmittag und Abend für die Kinder, dass wir mehr mit ihnen unternehmen können. Sie genießen das neue Programm, aber am Abend fallen sie ganz müde ins Bett. Ist doch auch nicht schlecht, wenn mal früher Ruhe ist als sonst, oder?? Wir hoffen, dass mit den Adoptionen bald etwas weitergeht und auch wieder neue Kinder nachkommen dürfen. Laut Behörden sollen wir nun wieder 2 Mädchen bekommen, die wir verwöhnen, aber auch erziehen dürfen. Wann dürfen C., Ö., D., die Zwillinge D. und M., F. und der kleine F. zu Adoptiveltern gehen? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass wir einen großen Gott haben, der alles unter Kontrolle hat und auch hier für jedes Kind einen Weg und eine Familie vorbereitet hat. Wann das sein wird? Keine Ahnung. Doch wir vertrauen auf unseren Herrn!! Bis dahin wollen wir sie mit Liebe erziehen, ihnen moralische Werte lernen und ihnen Jesus näher bringen.

Voluntare
Sehr dankbar sind wir auch über die helfenden Hände aus Österreich, Deutschland usw. Jede und jeder ist ein großer Segen für das Haus und für uns. Seit Jänner haben wir unseren ersten Helfer dabei gehabt. Stefan hat sich sehr gut gehalten zwischen Streit schlichten, Tränen trocknen, Spiele spielen, Windeln wechseln, saugen und putzen. Die Kinder waren so froh über den Onkel, der sie herumgewirbelt hat, ihnen aber auch ruhige Geschichten am Abend vorlesen konnte. Noch ist Stefan bei uns, doch wenn er weg geht, wird er den Kindern fehlen. Neben Stefan waren auch einige Mädchen in diesem Jahr, die ihre Zeit, ihre Talente und Gaben bei den Kindern und bei uns im Haus eingesetzt haben. Manche in Form eines Praktikums, andere weil sie etwas anderes tun wollten bevor die Ausbildung beginnt, andere wieder, weil sie dem Herrn dienen wollen und das in Verbindung mit verlassenen Kindern. Der Herr wird euch alle reich belohnen! Lisa ist unsere große Stütze, die über einen langen Zeitraum bei uns bleibt. Sie plant etwa 5 Jahre zu bleiben. Lisa hat ihre fixen Aufgaben übernommen und Neues begonnen im Haus. Wir sind sehr dankbar, dass es genau der richtige Zeitpunkt war, wie es ihr der Herr aufs Herz gelegt hatte zu kommen, genau als Marion schwanger wurde und eine große Umstellung in der Familie bevorstand. Der Herr plant alles super! Danke dafür!

Lass deinem Glauben Taten folgen!

 

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kinderaugen Projekt-Nr. 20021

Spendenkonto: Sparkasse                            Bankleitzahl: 20331                            Kontonummer: 300-302585

 

© CD 11/2010  Freundesbrief 20021.12